 | | Projektdurchführung | |
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 | Für einen erfolgreichen Start ins neue Jahrtausend hat sich die
Brettener NEFF GmbH, eine hundertprozentige Tochter der
Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, das Fitness-Programm "NEFF 2000 top"
verordnet. Es umfasst 140 Projekte und Maßnahmen zur Kostensenkung
- darunter auch die Modernisierung der Druckluftstation -, die
Überarbeitung der Produktpalette, Innovationen und nicht zuletzt
einen Wandel der Firmenkultur. Welche Rolle die Druckluft im
NEFF-Energiesparprogramm spielt, wird bei einem Betriebsrundgang
schnell klar. Es gibt kaum einen Produktionsschritt, der ohne
dieses vielseitige Energiemedium auskommt. Die Grundlage für die
beabsichtigte Effizienzsteigerung bildete eine Bestandsaufnahme der
vorhandenen Druckluftversorgung. |
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 | Hier setzte die von KAESER KOMPRESSOREN konzipierte
computergestütze Analyse der Druckluft-Auslastung (ADA) ein.
Natürlich ließ sich mit Hilfe dieser Analyse auch der
Gesamtluftbedarf des Betriebes ermitteln. Auf dieser Basis konnte
nun eine so genannte Schwachstellenanalyse der vorhandenen
Kompressorstation durchgeführt und anschließend der Plan einer
neuen, wesentlich wirtschaftlicheren Station entworfen werden
(KESS). |
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 | Als beste Lösung stellte sich in diesem Anwendungsfall folgende
Konfiguration heraus: drei Schraubenkompressoren des Typs KAESER DS
170 (7,5 bar) als Grundlastanlagen, eine Maschine dieses Typs als
Stand-by-Anlage sowie drei kleinere Maschinen des Typs KAESER BS 61
(7,5 bar) als Spitzlastanlagen. Vorgabe für die Steuerung war es,
eine möglichst ausgeglichene spezifische Leistung, auch bei
Spitzenlastabdeckung, zu erreichen. Diese Anforderung wird durch
die eingesetzte Steuerung des Typs VESIS erfüllt. (3D
Planungsbild) |
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 | Als äußerst hilfreich erwies sich das bei KAESER vorhandene
3D-Planungssystem. Es bietet die Möglichkeit, vorhandene
Störquellen bereits im Vorfeld zu erkennen und die Anlagen auch
bautechnisch zu optimieren. (Neue DL-Station) |
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 | Ein Jahr nach der Inbetriebnahme der Druckluftstation wurde
geprüft, inwieweit die vorausgegangenen Berechnungen mit den
tatsächlichen Betriebsergebnissen der Station übereinstimmen. Man
konnte somit gegenüber der alten Druckluftstation eine
Energiekostenersparnis von über 85.000 Euro verbuchen - und das
ohne Einbußen in puncto Betriebsicherheit, im Gegenteil: Die
thermischen Probleme, die die Altanlage im Sommer gehabt hatte,
traten nicht mehr auf. |
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